Meine Poesie.

Das bin Ich.

Ich liebe Worte. Sie haben die Kraft, aus dem Herzen zu sprechen und im tiefsten Inneren zu berühren. Meine Poesie ist meine Stimme, mein Ich. Und ich genieße die Berührung beim Schreiben, Lesen, Hören.

Dämonen.
 
Sind die Dämonen wieder da
waren nie weg haben nur geruht
flüstern leise deinen Namen
so dass nur du es hörst.
 
Richten sie schon auf ihre Speere
haben sie nie abgelegt nur zur Seite
rennen langsam auf dich zu
so dass nur du es siehst.
 
Stoßen sie bereits in alte Wunden
sie waren immer da nur etwas verdeckt
die Dämonen reißen sie wieder auf
so dass nur du es spürst.
 
Du bist voller Schrecken -
Was nur vermochte die Dämonen wieder wecken?
Niemand soll dich berühren -
Vielleicht kannst du sie dann nicht mehr hören, sehen, spüren...
 
alles um mich ist so hart
da säuselt eine stimme ganz lieb und zart
oh du armes kind, bist du allein in deinem schmerz?
komm ganz ganz nah an mein herz.
 
Die Hoffnung hier, der Zweifel da.
Ist nun Licht oder Schatten nah?
Kann die Stimme die Erlösung verheißen?
Oder wird auch sie ihre wahre Fratze zeigen?
Prolog.
 
Siehst du, wie ich strahlen kann?
So liebt mich doch jedermann!
 
Farblos, versteinert, ist dein Angesicht.
Nur das feine Zittern deines Körpers die Starre bricht.
In Ängsten gefangen, gedrückt.
Du bist so von dir, von mir entrückt.
Wo bist du nur, hörst du mich?
Ich bin es doch, die zu dir, zu mir spricht.
Epilog.
 
Die Seele atmet, mit allem was da ist.
Kein Verdrängen, Verdammen, Verstecken.
Ein Auf und Ab, ein ewiger Strom.
Das Leben.
Stiller Wunsch.

Lasst sie reden,
Lasst sie schweigen.
Möge sie sich selbst vertreten.

Lobt ihre Güte,
Doch akzeptiert ihre Launen.
Möge sie zu sich stehen.

Sehr ihren Sinn für Gemeinschaft,
Doch überseht nie ihre Individualität.
Möge sie sich nie verlieren.

Verliert euch in ihren Augen,
Doch seht immer ihr Ich.
Möge sie sich schätzen lernen.

Lasst sie einfach in Ruh,
Doch schenkt ihr immer eure volle Aufmerksamkeit.
Möge sie aus jeder Krise neue Kraft schöpfen.

Gestattet ihr ihren Spaß,
Doch verkennt nie den Ernst der Lage.
Möge sie selbst entscheiden.

Lasst sie leben,
Lasst sie sterben.
Kann sie unbeschwert sein?
Stille I.

In Stille vermögen es Worte,
sich selbst in neuen Welten zu entdecken.
Stille II.

In der Stille -
Spricht eine Stimme ganz sacht.
Zeigt einen Weg, mit Bedacht.
- liegt Dein Wille.
Laub.

damals
leise sinken die blätter in die tiefe
legen sich sanft auf deine wunden
verdichten sichzu festem empfindsamemLaub
vermögen kaum sonnenstrahlen durchdringen

dann
Treten doch laute Schritte auf dem Laub!
Trampeln auf deinen Wunden!
Zerren sie wieder und wieder auf!
Zu unbekanntem Schmerz...

heute
Unüberhörbar das Beben der blutenden Wunden unter dem Laub -
Unauffindbar scheint die Wahrheit, an deren Existenz ihr Schlagen aus der Ferne erinnert.

irgendwann
Behutsam steigt ein erstes Blatt empor
Bettet sich sanft an den Rand
Mit zarter Hand die Wunden frei gehaucht
Mit liebendem Auge befreit

unendlich
Es schlägt dein blutendes Herz,
Das nun Wahrheit sein darf.

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